Planet Trek fm #015: Vier Stühle, eine Meinung & der längste Podcast ever

Podcast zu Star Trek: Discovery, Episode 1.15 „Will You Take My Hand?“ – Die fünfzehnte Episode von Star Trek: Discovery ist nun ein paar Tage alt und brachte die erste Staffel zu einem Ende. Was ist aus dem Krieg geworden? Was wird aus Georgiou, Tyler und L’Rell? Warum wohnen auf dem klingonischen Heimatplaneten so viele grüne Männchen? Muss man mitten im Einsatz wirklich kiffen? Bekommt Björn „I don’t wanna wait“ wieder irgendwie im Podcast unter? Heute diskutiert Gastgeber Björn Sülter zur Feier des Finales mit drei Gästen nacheinander. Es geht um die Episode, die ganze Staffel und einen ersten Ausblick. Wie immer geschieht das Ganze aus vielen Perspektiven. Die Antworten auf (fast) alle Fragen gibt es nur hier im Podcast.

Erneut ist der Schriftsteller und Übersetzer Christian Humberg mit von der Partie. Gemeinsam mit Bernd Perplies schuf er die Romantrilogie Star Trek – Prometheus – und war somit der erste Autor, der mit Hollywoods Segen Star Trek für den nicht-amerikanischen Markt schreiben durfte. Die US-Ausgabe der Romane erscheint seit November 2017. Außerdem verfasste er viele preisgekrönte nerdige Lach- und Sachbücher, darunter das Erfolgsbuch Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Fandom, das Universum und den ganzen Rest, übersetzte weit über 30 Romane, Spiele und Comics zu Gene Roddenberrys Universum, betreute jahrelang den Star Trek – Communicator und schrieb schon für StarTrek.com, die Geek!, die SpaceView sowie für das offizielle Star Trek-Magazin. Aktuell findet man seine Szenekolumnen alle 14 Tage auf toronline.de und seine zahlreichen phantastischen Kinderbücher wie die Reihen Drachengasse 13 und Sagenhaft Eifel! überall im Buchhandel. Lesungstermine und mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage.

Der zweite Gast dieser Woche war schon einmal mit einem O-Ton dabei, heute jedoch erstmals im ausführlichen Gespräch. Der Journalist und Moderator Benjamin Stöwe ist nicht nur Wettermann beim Morgenmagazin von ARD und ZDF, sondern auch ein vielbeschäftigter Synchronsprecher. So leiht er zum Beispiel auch Dr. Culber in „Star Trek: Discovery“ seine Stimme. Außerdem ist er Kurator des wahrscheinlich kleinsten Star-Trek-Museums des Universums. Inspiriert von der Registriernummer des Raumschiffs Enterprise (NCC-1701) gibt es in Eberswalde auf 17,01 Quadratmetern unter anderem Requisiten, Masken und Modelle aus der 50-jährigen Star-Trek-Geschichte zu sehen. Seine eigene Homepage und die offizielle Seite von Raumschiff Eberswalde sind definitiv einen Besuch wert!

Auch der dritte Gast der Woche gehört schon zum Inventar und seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise – und das, obwohl Moritz Wolfart sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Namen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 15. Februar 2018
Teilnehmer: Björn Sülter, Benjamin Stöwe, Christian Humberg & Moritz Wolfart
Lauflänge: 94 Minuten

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