Planet Trek fm #024: Star Trek: Discovery 2.03: Pon Farr, Nebelkerzen und Spocks (zu) kleiner Sehlat

Heute geht es bei Planet Trek fm um die Episode Point of Light aus der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery.

Mit Andreas Dohm und Sebastian Sonntag, dem dynamischen Duo vom befreundeten Discovery Panel sowie Forenlegende Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart analysiert Gastgeber Björn Sülter die Episode und setzt das Ganze auch in einen Kontext zur bisherigen Serie. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Achtung: Das Gewinnspiel aus Ausgabe #019 wird im Cast zur vierten Staffel von Star Trek: Enterprise aufgelöst!

Andreas Dohm ist Co-Gastgeber des beliebten Podcasts „Discovery Panel“. Der 1984 geborene Lehrer für Philosophie und Religion in einer Schule im Bergischen Land ist ein „late adoptor“. Seine Begegnung mit Trek hatte er erst im Studium. Zunächst mit DS9, dann wurde fleißig alles nachgeholt. Schließlich schrieb er seine Examensarbeit über das Thema. Andreas kam nie wieder von Star Trek los. Seit 2017 ist er Teil des Panels und startete dort nebst seines Kollegen Sebastian Sonntag mit der Besprechung der ersten Staffel von Star Trek: Discovery.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Namen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 6. Februar 2019
Teilnehmer: Björn Sülter, Sebastian Sonntag, Andreas Dohm & Moritz Wolfart
Lauflänge: 77 Minuten

12 Gedanken zu „Planet Trek fm #024: Star Trek: Discovery 2.03: Pon Farr, Nebelkerzen und Spocks (zu) kleiner Sehlat

  1. Wieder mal ein toller Podcast. Vielen Dank dafür.
    Schön, dass ihr nochmal das Problem der Kritk/Rezensionen aufgegriffen habt. Ich muss aber gestehen, viel schlimmer wiegt für mich, das was sich in dem Kommentarbereichen unter Meldungen zu Discovery abspielt. Ich bin daher froh, dass hier nicht der Hass gegenüber einzelnen fiktiven oder realen Personen oder der Serie wiederfindet, sondern ernsthaft diskutiert wird, spekuliert wird und Theorien ausgetauscht werden. Das vermisse ich in anderen Foren.

    Bewegt sich die Idee mit den 2 Personen an Board des Shuttles von Amanda nicht auf dem selben Niveau des versteckten Hinweises wie Lorca und das Augenlicht – wäre also durchaus möglich. Ich denk der Mord und Co. wurde von Secktion 31 fingiert. Habe irgendwo mal gelesen, die sind auch hinter dem roten Engel her. Wer weiss, vielleicht sorgt Sektion 31 dafür, dass die roten Engel sagen: Ätsch Prüfung nicht bestanden. Und deshalb wird Sektion 31 dann auch innerhalb der Sternenflotte zerschlagen. Oder man denkt man hätte sie zerschlagen, denn sie existiert in der Form weiter wie wir sie aus DS9 kennen.
    Die Sektion 31 Serien dreht sich dann um den Chefermittler der Sternenflotte und seinen Kampf gegen Sektion 31 mit Michelle Yeoh als Antagonistin. Dann könnte die Serie sogar trekkig werden, denke ich.

  2. Den Gedanken zu Amanda fand ich auch sehr interessant. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie involviert ist und würde mich sogar freuen. Ich liebe die Darstellung von Mia Kirshner sehr. Und die ganze Szene zum Abschied mit Burnham ging mir sehr ans Herz.
    Gedanke dazu: Ihre Begrüßung fand ich bemerkenswert. Sehr geheimniskrämerisch, was für mich gut zum ersten Gedanken passt.
    Extrem lobenswert fand ich, dass Burnham hier endlich mal ihren Captain konsultiert hat, bevor sie einen Alleingang durchgezogen hat.

    1. Zu der Spock-Amada-Theorie fiel mir noch folgendes ein:
      a) Warum nimmt sie einen Leibwächter oder Piloten mit, der potenziell ihre geheime Suche verraten/sabortieren etc. könnte. Das wäre ein erhebliches Risiko oder?
      b) Warum fliegt sie ohne Kennung und kündigt sich nicht ganz normal auf der Discovery an? Möglich, dass sie Angst hat, die „gewissen Leute“ verfolgen sie, um ihre Suche zu verhindern oder die Kopie der Krankenakte wieder zu bekommen. Oder eben um etwas zu verbergen. Nämlich Spock.

      Gibt also durchaus Futter für die Theorie. Und das muss man sagen, Discovery schafft es häufig einen zu spekulieren und Theorien bilden einzuladen und das macht Spaß 🙂

      LG

      1. Ich bin inzwischen eher auf dem Gleis, dass Spock für Sektion 31 arbeitet und sozusagen in seiner Arbeit gedeckt und später wieder reingewaschen wird. Vermutlich ist die Discovery am Ende eben doch auch ein Sektion-31-Schiff und Pike weiß das. Mal abwarten…

        1. Ok, auf den Gedanken bin ich absolut nicht gekommen. Das könnte, wenn man es benutzt um Sektion 31 zu dem werdem zu lassen, was wir aus DS9 kennen, sehr interessant werden. Allerdings kann das auch richtig lächerlich werden. ANGST. Aber wie du so schön sagst, wir sind mal naiv und glauben an das Gute in den Drehbuch Autoren.

          LG

  3. Ein Freund von mir brachte bei einer Diskussion zu Folge 3 einen interessanten Aspekt zum Thema Pilze.
    Björn, falls du dich erinnrst, hatte dir mal den Hinweise auf diesen Pilzforscher gegeben und auf die Ähnlichkeiten zwischen seinen Theorien/Äußerungen und dem, was wir in Discovery vorfinden, hingeweisen. Anknüpfend daran meinte mein oben erwähnter Freund, dass es in der Natur Pilze gibt, die zum Beispiel Armeisen befallen und diese in ihrem Verhalten manipulieren. So setzen sich diese Armeisen dann an Gräsern fest, damit der Pilz wuchern kann. Vielleicht haben sich die Autoren hier ja von der Natur insprieren lassen. Das Bärchentier war ja auch so ein Ding, wo sie sich sehr passend an der Natur bedient haben, als Ideengeber.

    LG

  4. Hallo ihr Lieben.

    Diese Folge hat sehr viel Spaß gemacht! Danke dafür 🙂 Ich freue mich auch sehr, dass ihr betont habt, das ihr Star Trek Discovery generell mögt. Als ich vor zwei Wochen angefangen habe euren Podcast zu hören, war ich erschrocken wie schlecht über die Serie gesprochen wird…. 😉 (Ich war aber auch sehr verliebt in Staffel 1 und hatte eine rosarte Brille an 😀 ) Ein paar Podcast Folgen später verstehe ich langsam die Kritik und wie ihr tickt und euren Humor. Weiter so! Ich freu mich schon auf die nächsten Podcastfolgen. Ps: ich bin mit Star Wars und Star Trek aufgewachsen, hab 20 Jahre lang Star Wars vergöttert und wurdevon den letzten Filmen nicht mehr so mitgerissen. Star Trek Discovery hat meine alte Kindheitsliebe aufleben lassen und ist für mich epischer, vielseitiger und emotionaler als die neuen Star Wars Filme…. so kanns gehen. Sci Fi ist schon ein geiles Hobby und ich freu mich, dass es Leute wie euch gibt die sich viele verrückte Gedanken dazu machen!

    1. Hallo liebes Fräulein,
      also ich finde deine Augangssituation ja recht spannend. Würdest du mir den gefallen tun, ein wenig ausführlicher darzulegen, weshalb du von Staffel 1 so begeistert warst. LG

  5. Vielen Dank für Euren tollen Podcast. Ich freue mich immer auf eine neue Folge von Euch. Auch wenn ich Discovery immer noch sehr kritisch eingestellt bin und Eure Meinungen nicht immer teile, so kann ich doch in der Regel sehr gut auch mit den von meinen Ansichten abweichenden meinungen leben, weil Ihr sie in der Regel nachvollziehbar begründet.
    Doch in Eurer Ablehnung der Vergleiche von Discovery und Orville kann ich Eure Begründungen nicht wirklich nachvollziehen. Meiner Meinung nach muss sich Discovery sehr wohl den Vergleich zu Orville gefallen lassen. Beide Serien sind aktuelle Science-Fiction-Produktionen, die sich am bisherigen Star-Trek orientieren und daher zunindest teilweise auf die gleiche Zielgruppe zielen. Meiner Ansicht nach hat das eine Verantwortlichenteam eine Star-Trek-Lizenz erhalten und das andere Team eben nicht. Doch für mich ist Orville viel mehr Star Trek als Discovery. Dafür könnte ich sehr viele Gründe anführen. Ich möchte aber hier an dieser Stelle keinen grundsätzlichen Aufsatz verfassen und auch nicht allzu sehr die Grenzen eines Kommentats zu einem Podcast sprengen. Ein wichtiges Beispiel hat Björn Sülter selbst in diesem Podcast genannt: Ich will in Star Trek keine abgetrennten Babyköpfe sehen!

    1. Damit sprichst du mir (Björn) ja eigentlich auch aus der Seele, ich möchte den Vergleich nur auch nicht immer überstrapazieren. Aber generell ist es exakt so wie du sagst!

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