Planet Trek fm #025: Star Trek: Discovery 2.04: Tardis-Tilly, Narnia, Hüftspeck & Halbröcke

Heute geht es bei Planet Trek fm um die Episode An Obol for Charon (Charonspfennig) aus der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery.

Mit Forenlegende Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart analysiert Gastgeber Björn Sülter die Episode und setzt das Ganze auch in einen Kontext zur bisherigen Serie. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Achtung: Das Gewinnspiel aus Ausgabe #019 wird im Cast zur vierten Staffel von Star Trek: Enterprise aufgelöst!

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Namen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 16. Februar 2019
Teilnehmer: Björn Sülter & Moritz Wolfart
Lauflänge: 81 Minuten

1 Gedanke zu „Planet Trek fm #025: Star Trek: Discovery 2.04: Tardis-Tilly, Narnia, Hüftspeck & Halbröcke

  1. Danke für den gelungenen Podcast. Die Voyager Folge sollte ich mir denke ich noch einmal anschauen^^ Ob das medizinische Personal oder jemand anderes hätte Saru aufhalten oder zumindest mehr auf Gegenrede setzten sollen, kann man sowohl bejahen als auch verneinen. Ich denke für ja habt ihr schon alle wichtigen Gründe genannt. Gibt zum Thema Sterbehilfe ja auch die eine TNG Folge – dort kommt die Widerrede aus teilweise romantischen Gründen von Trois Mutter – aber nicht von einem der Sternenflotten Offiziere, wenn ich mich rechtig erinnere. Natürlich kann man hier argumentieren, dass der Fall anders liegt, da Saru Sternenflottenoffizier ist und kein Zivilist. Wenn man sich aber die ganze Debatte um Freitod/Sterbehilfe in der heutigen Zeit anschaut, sieht man ja bei progressiven Personen eher eine befürwortende Haltung. Ablehnung kommt ja meist aus der eher religiös angehauchten Ecke. (Ich weiß, dies ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt) Einfach mal angenommen, die Autoren haben das hier weiter gedacht: Die Sternenflotte ist frei von Religiösität als leitendes Prinzip und eine Institution, die aus heutiger Sicht von sehr progressiven Personen mit Leben gefüllt wird . Daher kann Sterbehilfe oder vergleichbares durchaus akzeptiert sein in der Gesellschaft/Sternenflotte/Förderation. Dies würde auch den geringen Widerspruch erklären, in Verbindung mit dem von Björn angeführten „kulturellen Respekt“. Außerdem wäre es von den Autoren subtil ein weiteres Thema im Spannungsfeld von Wissenschaft/Aufklärung etc. vs Religion.

    Ich bin sehr gespannt wie mit Saru verfahren wird in Zukunft. Bietet auf jeden Fall viel spannendes Potential. Ähnlich wie Data könnte man hier eine Geschichte erzählen über das Lernen Mensch zu sein – in diesem Falle frei von Angst zu sein, also vielleicht zum ersten Mal einen freien Willen zu haben. Damit könnte Saru auch für die Geschichte um den roten Engel interessant werden, da dieser für ihn Unterdrückung und Angst bedeuten könnte. Daher könnte er sich skeptisch/ablehnend diesem gegenüber zeigen. Er würde sich hier also gegen Religion bzw Glauben stellen.

    LG

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