Planet Trek fm#029: Star Trek: Discovery 2.08: Synchro, Sensibilität & Suppenhühner

Heute geht es bei Planet Trek fm um die Episode If Memory Serves (Gedächtniskraft) aus der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery.

Mit Torsten Nobst, dem Redakteur der deutschen Synchronisation sowie der Autorin und Übersetzerin Claudia Kern und Forenlegende Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart analysiert Gastgeber Björn Sülter die Episode und setzt das Ganze auch in einen Kontext zur bisherigen Serie. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Wir beginnen ganz wie Gentlemen mit der Autorin und Übersetzerin Claudia Kern, die man von ihrer Trilogie „Der verwaiste Thron“, den vier Bücher der Reihe „Homo Sapiens 404“, diversen Sachbüchern und als  langjährige Chefredakteurin und Kolumnistin der SpaceView und heute der Geek! kennt. Ihr neuer Roman „The Divided States of America“  ist ein echter Tipp und erschien 2018. Claudia ist zum dritten Mal dabei, was uns sehr freut!

Torsten Nobst ist ein deutscher Übersetzer, Autor und Redakteur. Von 1995 bis 2015 war er bis zur Schließung des deutschen Ablegers von Paramount Home Entertainment dort als Produktionsleiter für sämtliche DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen zuständig. Seitdem arbeitet er als Übersetzer, Autor und Redakteur und zeichnete für die deutsche Redaktion der Star-Trek-Kinofilme Star Trek, Star Trek Into Darkness und Star Trek Beyond verantwortlich. Als Übersetzer für die deutschen Synchronfassungen ist er für viele TV-Serien, unter anderem seit Staffel 7 für The Walking Dead verantwortlich. Aktuell arbeitet er auch an Star Trek: Discovery.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Namen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 14. März 2019
Teilnehmer: Björn Sülter, Claudia Kern, Torsten Nobst & Moritz Wolfart
Lauflänge: 76 Minuten

9 Gedanken zu „Planet Trek fm#029: Star Trek: Discovery 2.08: Synchro, Sensibilität & Suppenhühner

  1. Ihr seid ja wohl die geilsten, lieg grad chillig Bett und höre mir Eure neueste Ausgabe des Podcasts an. Macht bitte weiter so….!!!!!!!!!! Die Idee mit den Podcast Singers ist MEGA…. ab sofort kein Podcast bzw Folge mehr ohne.. 😀😎👍🏻

    1. Danke dir Harald für dieses tolle Lob 🙂 Jedes Mal Poscastsingers könnte anstrengend für euch Hörer werden glaube ich, aber wir werde das immer dann machen, wenn es sich aufdrängt 🙂

  2. Danke für diesen wunderbaren Podcast. Ich finde auch, dass Claudia das grandios auf den Punkt gebracht hat, warum die Beziehung von Spock und Burnham daran so zerbrochen ist. Ich hatte bei der Szene ehrlich gesagt Pipi in den Augen. Wenn ich mir überlege jemand würde so zu meiner Tochter sprechen…Hier auch ein Lob an Moritz, wie er im Forum einigen Hatewatchern, die hier ihre mangelnde Sensibilität und Empathie offenbarten, ihnen mal deutlich gemacht hat, auf welchem Niveau sie da reden.
    Ich bin auch bei Claudia, wenn es um die Idee geht, warum Spock nicht mehr über Burnham redet. Wobei das ja auch auf die Discovery im Ganzen ausgeweitet werden kann – siehe Short Trek Calypso. Staffel 3 spielt dann im 27. Jahrundert. Man legt die Prequelfesseln ab. Irgenwann, wenn die Discovery Crew sich entschließt die Heimreise nicht mehr anzutreten und sich irgendwo versteckt nieder zulassen, versteckt man das Schiff. Da beginnt die Vorgeschichte zu Calypso. Da bleibt nur die Frage, wie man das dann mit Pike löst. Ich muss Moritz übrgiens widersprechen. Spock geht für Pike dieses Risiko ein, ihn später nach Talos VI zu bringen. Wenn ich mich recht entsinne, spricht er auch mit Kirk nie so wirklich darüber. Daher könnte es durchaus sein, dass er die Burnham Sache auch hier verschweigt. Generell ist Spock ja sehr schweigsam über irgendwelche Halbgeschwister^^
    Und hat Picard in Star Trek 8 nicht auch die Befehle missachtet, als er zur Schlacht fliegt. Da fragt er auch nur die Brückencrew, wenn ich mich richtig entsinne. Data sagte dann: „Zur Hölle mit den Befehlen“. Ist ja schon quasi ne kleine Kopie der Szene. Also ein weiteres kleines Puzzel in der Kinofilm Neuverwertung, die euch ja immer wieder mal aufgefallen sind.
    ES IST GANZ OFFENSICHTLICH DAS JET RINO DER ROTE ENGEL IST. Niemand sonst kann einfach so auftachen, Probleme lösen und so schnell wieder verschwinen, während sich niemand an sie erinnert.

    LG poisoned one

  3. Die Idee mit Jet Reno gefällt mir!

    Auch wegen der Meuterei eines kompletten Raumschiffes: Das gab es ja wohl in Star Trek schon öfter, dass nur die Brückencrew gefragt wurde und zugestimmt hat. Also da würde ich kein Fass aufmachen.

    Eine Frage zu Hugh Culber: Meint ihr, er kann sich auch an seine Homosexualität erinnern und fühlt das aber nicht mehr? Wäre ja genauso wie bei Musik, Lieblingsessen usw. auch denkbar. Das kann einen Menschon schon umhauen und aggresiv machen.
    Ich fand übrigens die Szene in der Schiffskantine, die Schlägerei mit Tyler gar nicht schlecht. Auch dass beide eigentlich am Schluss deutlich machen, dass auch Gewalt keinen weiterbringt.

  4. Übrigens ich vergaß:

    Ein dickes Lob für Euren Podcast. Ich liebe ihn und kann es jede Woche kaum erwarten.
    Tolle Gäste und eine sympathischer kompetenter Gastgeber.
    Weiter so!

  5. Ihr seid ja der Hammer 😀 Ich habe mich gerade wieder weggeschmissen vor lachen.
    Dein Podcast wird jede Woche besser! Schon alleine deshalb freue ich mich auf mehr STAR TREK in Zukunft.

  6. Gude Poi!

    Ja, ne, das generelle Niveau und die generelle Art der Disco-Hasser-Fraktion erreicht so allmälich einen Punkt der zu gleichen Teilen lächerlich aber eben auch ärgerlich is.
    Ich hab mir eigentlich vorgenommen mich in den meisten Fällen rauszuhalten, aber bei diesem Punkt ging es einfach nicht. Dazu verstehe ich einfach zu sehr, wie schwerwiegend diese Szene ist.
    Ich bin definitiv irgendwo unter den ersten 100 die bei Discovery gelegendlich den Kopf schütteln müssen. Aber manches machen sie trotzdem sehr ordentlich. Was man ja auch wunderbar an der heutigen Episode erleben konnte!
    Deine Idee, die Discovery in die Zukunft zu schicken wo sie dann auch bleibt gefällt mir verdammt gut! Pike und Spock müssen zwar davor noch vom Schiff, aber dann stünde dem nichts mehr im wege und wär einfach nur eine großartige Ausgangssituation um in Staffel 3 endlich das zu machen was viele schon immer wollten! Und Staffel 2 würde sich somit als eine großartige Vorbereitung herausstellen!
    Das! Wär! Herrlich!

    Bei der Spockyfamily wirds schwierig. Klar, du hast recht. Aber einen einzelnen verschwiegenen Halbbruder kann ich verschmerzen. Das is eben nichts, was man geschichtstechnisch / kanonisch widerholen sollte.
    Das Spock und Kirk nie wieder über Pike sprechen, liegt eben nun mal an der damaligen Machart von TOS oder Serien im allgemeinen. Von daher haben wir einfach ein sehr grundlegendes Problem wenn wir Serien miteinander in Bezug setzen zwischen denen 50 Jahre liegen. Serienevolution is ne schwierige Kiste!
    Ein Punkt in dem mir Björn ja nicht so ganz zustimmt, den du hier quasi ansprichst ist, dass TV und Kino sich grundlegend unterscheiden müssen. Im… HAHA, Kinosektor, herrschen andere Gesetzmäßigkeiten wie Geschichten erzählt werden müssen.
    Und lustigerweise habe ich sehr oft den Eindruck, als wären die Filme bei manchen der Autoren das einzig bekante.
    Jet Rino als roter Engel! Verdammt! Das wir da noch nich drauf gekommen sind! Phantastisch!

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