Planet Trek fm#034: Star Trek: Discovery 2.14: Herrenrunde! Wenig Schmerz, Zigarren & Brandy

Heute geht es bei Planet Trek fm um die letzte Episode der zweiten Staffel: Such Sweet Sorrow, Part 2 (Süße Trauer, Teil 2).

In Nummer #34 analysieren diesmal Autor und Übersetzer Christian Humberg und Forenlegende Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart mit Gastgeber Björn Sülter die Episode und setzen das Ganze auch in einen Kontext zur bisherigen Serie. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Erneut ist der Schriftsteller und Übersetzer Christian Humberg mit von der Partie. Gemeinsam mit Bernd Perplies schuf er die Romantrilogie Star Trek – Prometheus – und war somit der erste Autor, der mit Hollywoods Segen Star Trek für den nicht-amerikanischen Markt schreiben durfte. Die US-Ausgabe der Romane erscheint in diesem November. Außerdem verfasste er viele preisgekrönte nerdige Lach- und Sachbücher, darunter das Erfolgsbuch Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Fandom, das Universum und den ganzen Rest, übersetzte weit über 30 Romane, Spiele und Comics zu Gene Roddenberrys Universum, betreute jahrelang den Star Trek – Communicator und schrieb schon für StarTrek.com, die Geek!, die SpaceView sowie für das offizielle Star Trek-Magazin. Aktuell findet man seine Szenekolumnen alle 14 Tage auf toronline.de und seine zahlreichen phantastischen Kinderbücher wie die Reihen Drachengasse 13 und Sagenhaft Eifel! überall im Buchhandel. Lesungstermine und mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Namen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 29. April 2019
Teilnehmer: Björn Sülter, Christian Humberg & Moritz Wolfart
Lauflänge: 74 Minuten

3 Gedanken zu „Planet Trek fm#034: Star Trek: Discovery 2.14: Herrenrunde! Wenig Schmerz, Zigarren & Brandy

  1. Was habe ich ein Glück, dass ich Discovery einfach schauen konnte ohne mir Gedanken zu machen. Die Realität hat mich dann mit den Podcasts eingeholt. Und ich komme nicht umhin zu sagen, dass ihr Recht habt. Leider ist Discovery vom Storytelling schlecht gemacht, was man daran erkennen kann, dass ich mich während des Schauens (welches ich vollkommen wertfrei mache) gefragt habe, warum sie noch in die Zukunft springen.
    Natürlich haben alle Trek Serien ihre schlecht geschriebenen Folgen (durch die ich mich gequält habe), in der Nachbetrachtung fällt Discovery jedoch ganz schön ab.
    Leider habe ich das ungute Gefühl, dass die derzeitigen Verantwortlichen es bei den anderen Ablegern nicht besser machen werden.
    Meiner Meinung nach fehlt den Autoren jemand, der den Staffelstab weiter gegeben hat, denn ich denke, TNG konnte nur das werden was es war, weil Roddenberry seine Version vermitteln konnte (ich Träumer).

    Vielen Dank für die vielen tollen Podcasts, die gerne schneller kommen dürfen. Dadurch ist mir erst be geworden, wie viel Einfluss Star Trek auf mich hatte, und das ist etwas, was Discovery nicht geschafft hätte.

  2. Hi Eike!
    Ja, ganz genau das is ja der wesendliche punkt der das ganze so, höhö, schmerzhaft macht! Star trek hat sich in den 90ern von vielen Serien einfach durch seine andersartige / friedlichere herangehensweise abgehoben. Das ging so gar noch in die 2000der rein. Diese Andersartigkeit schimmert zwar auch bei Discovery gelegendlich noch durch. In ein paar wesendlichen Bereichen aber eben leider nicht.
    Was ich sagen will: Discovery könnte auch locker irgendwie Star wars oder Marvel oder Transformers sein.
    Ein weiterer Stolperstein des serialen erzählens ist, und das fällt mir jetzt erst so allmälich auf, dass Discovery nie oder nur ganz ganz selten zur Ruhe kommen konnte um Geschichten aus der Ruhe heraus zu erzählen. So gern sie heute auch bemängelt und kritisiert wird, die procedurale Neustarttaste hat durch aus ihre interessanten Folgeaspekte.

  3. Auch von meiner Seite vielen Dank für die vielen tollen und unterhaltsamen Podcasts, ohne die mir das Schauen von Discovery noch weniger Spaß machen würde. Nach „If Memory serves“ habe ich einen Qualitätsabfall befürchtet, dass dieser aber so stark sein würde, hat mich dann doch überrascht. Erzählerisch ist Disco für mich definitiv die schlechteste Trek Serie aller Zeiten, was schade um die guten Schauspieler und Schauwerte ist. Denn beim Casting scheinen sie immerhin ein gutes Händchen zu haben, beispielsweise Jason Isaacs und Anson Mount waren echte Volltreffer. Eine Pike Serie würde mich daher reizen.
    Ich richte meine Hoffnungen und Ängste nun vor allem auf die Picard Serie. Patrick Stewart hatte hoffentlich gute, nicht finanzielle Gründe , da mitzumachen. Positiv stimmt mich dort, dass Kirsten Beyer dabei ist, denn ihre Voyager Romane lese ich sehr gerne und finde sie gut. Vielleicht kann sie im 24./25. Jahrhundert bessere Geschichten erzählen.
    In der 3. Staffel DSC habe ich auf eine Dystopie im 33. Jahrhundert keine Lust. Star Trek sollte wieder an seine Hochzeiten aus den 90ern anknüpfen und uns inspirieren. Es gibt heutzutage viel zu wenig Utopien.

    Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die Kaffee schlürfende Kanon-Fee Kirsten Beyer hat in der 2. Staffel eine Folge geschrieben und zwar „Saints of Imperfection“.

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