Planet Trek fm#037: Drei rüstige Trekkie-Urgesteine feiern mit Opa Picard

Heute geht es bei Planet Trek fm um Remembrance, die erste Episode der neuen Serie Star Trek: Picard.

In Nummer #37 plaudert Björn Sülter mit dem Autor Christian Humberg sowie Co-Pilot Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart über den Auftakt der neuen Serie Star Trek: Picard. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Erneut ist der Schriftsteller und Übersetzer Christian Humberg mit von der Partie. Gemeinsam mit Bernd Perplies schuf er die Romantrilogie Star Trek – Prometheus – und war somit der erste Autor, der mit Hollywoods Segen Star Trek für den nicht-amerikanischen Markt schreiben durfte. Die US-Ausgabe der Romane erscheint in diesem November. Außerdem verfasste er viele preisgekrönte nerdige Lach- und Sachbücher, darunter das Erfolgsbuch Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Fandom, das Universum und den ganzen Rest, übersetzte weit über 30 Romane, Spiele und Comics zu Gene Roddenberrys Universum, betreute jahrelang den Star Trek – Communicator und schrieb schon für StarTrek.com, die Geek!, die SpaceView sowie für das offizielle Star Trek-Magazin. Aktuell findet man seine Szenekolumnen alle 14 Tage auf toronline.de und seine zahlreichen phantastischen Kinderbücher wie die Reihen Drachengasse 13 und Sagenhaft Eifel! überall im Buchhandel. Lesungstermine und mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Spitznamen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 24. Januar 2020
Teilnehmer: Björn Sülter, Christian Humberg & Moritz Wolfart
Lauflänge: 74 Minuten

5 Gedanken zu „Planet Trek fm#037: Drei rüstige Trekkie-Urgesteine feiern mit Opa Picard

  1. Danke für den tollen Podcast 🙂
    Die 3 Fenster sind ein Easter Egg für die Déjá vu-Folge, in der der Hinweis überall auf der Enterprise die 3 auftaucht.
    Ich hatte es so verstanden, dass ohne den Anschlag auf den Mars die Förderation man die Rettungsmussion nicht abgebrochen hätte.
    Die Motivation von Picard ist ja Dashs Mörder zu finden. Das kommt gut rüber- aber ihr habt recht, die Trauer von Picard kam etwas zu kurz.
    Die Entwicklung der Sternenflotte finde ich nachvollziehbar. Denn bei TNG waren es meist einzelne Bad As Admirals gab und machmal seltsame Befehle vom Oberkommando. Sogar Admiral Ross bei DS9 hat krumme Dinger gedreht. Von daher finde ich es nachvollziehbar, dass ein Ereignis hier die Mehrheiten in den Strukturen änderte.

    Beste Grüße

    Poison

  2. Ich glaube, ihr überseht bei Datas Tochter etwas. Ihr geht davon, aus, das Data die Zwillinge selbst erschaffen hat.
    Er hätte nach Lal dazugelernt, und jetzt Zwillinge geschaffen (ab Minute 53).
    Data hat sie aber gar nicht erschaffen, er wusste nichts von ihnen. Maddocks hat sie gebaut, im Gedenken an Data.
    Maddock hat Bilder von Data von einem Mädchen als Vorlage für das Aussehen verwendet. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Androidenfrauen nicht tatsächlich in den letzten 20 Jahren erschaffen wurden, nachdem Data schon längst tot war.
    Auch Data sei bei seiner Aktivierung schon wie ein 30 jähriger aus. Das wird für die Mädchen wohl auch gelten.

  3. Danke für den tollen Podcast 🙂
    @ Hagenkötter. Deine Überlegungen finde ich absolut nachvollziehbar auf Grund des Gesehenen. Tendiere auch eher in diese Richtung – bin mir aber noch nicht abschließend sicher, wer wie und warum wann letztlich mit drin hängt. Vielleicht basiert es auch auf einer Zusammenarbeit von Data und Maddocks, die Maddocks später zu Ende führte. Denn wir wissen ja aus Datas Tag, dass die beiden noch Kontakt hatten. Möglich wäre auch, dass Maddocks später von der Sternenflotte gedrängt wurde, das Projekt fertig zu stellen – die Sternenflotte hat sich ja schon früher nicht ganz so freundlich in dieser Thematik gezeigt.

    Die drei beleuchteten Fesnster von Zehn Vorne könnten ein Easter Egg sein. In der Dèja vu Folge taucht in der letzten Zeitschleife als Nachricht an Data überall die Zahl 3 auf.
    Ich hatte die Mars-Thematik so verstanden, dass ohne den Anschlag auf den Mars die Föderation die Rettungsmission, zwar nach energischem Drängen von Picard, aber doch letzlich mehr oder weniger bereitwillig komplett durchgezogen hätte. Erst der Anschlag weckte Ängste und führte zu einer isolationistischen auf Ressourcenschutz bezogenen Haltung. Diese führte dann zum Abbruch der Mission.
    Ihr habt Recht, der Tod von Dash ist nicht genug betrauert worden, jedoch finde ich, dass die Motivation von Picard ihren Mörder zu finden als Antrieb gut rüber kommt. Von der Zwilligsschwester erfährt er ja erst später. Interessant finde ich hier, warum der Vorfall bei der Sternenflotte keine Wellen schlägt. Man sagte ja, es gäbe keine Bilder. Klingt für mich nach Vertuschung. Denn ja, das waren sehr professionelle Söldner oder Geheimdienstler und man sah auch nur einen Romulaner – aber irgendwie geht eine deratige Operation an diesem Ort mit diesem „da war nichts“ Ergebnis nicht ohne Mithilfe.
    Die Entwicklung der Sternenflotte finde ich durchaus nachvollziehbar (nicht nur wegen der akutellen Beispiele). Denn bei TNG gab es auch schon immer mal Badmirals, meist waren diese zwar eher Einzelgänger, aber oftmals flankiert von zumindest fragwürdigen befehlen des Oberkommandos. Selbst Admiral Ross hat bei DS9 seine dunkle Seite gezeigt. Von daher finde ich es nachvollziehbar, dass ein Ereignis hier die Mehrheiten in den Strukturen verändern kann.

    Beste Grüße

    Poisoned One

  4. Es macht sich ein merkwürdig wohliges Gefühl in mir breit. Egal ob die erste Folge nun ein Kracher war oder nicht, es ist einfach wunderschön, Sir Patrick Stewart als Jean-Luc Picard wieder zu sehen. Der Mann strahlt sogar noch im hohen Alter einen Glanz aus, der seines Gleichen sucht. Das schönste ist, und davon bin ich fest überzeugt, dass Sir Patrick Stewart Jean-Luc Picard im Geiste ist. Die Beiden sind ein und die selbe Person, voller Anstand, Würde und Souveränität. Er schafft es mit Earl Grey England und Frankreich zu verbinden, sowohl als englischer Sir, als auch als französischer Admiral/Captain. Ein großartiger Mann. Zu beiden Personen schaue ich noch heute auf.

    Ganz nebenbei, auch William Shatner ist ganz James T. Kirk. Auch genauso großartig, nur eben auf eine andere Art und Weise. Der Tod Kirks ist für mich früher auch ein schreckliches und blödes Ende gewesen. Wenn ich es mir heute anschaue, fühlt es sich aber richtig an. Auch die Todesszene an sich. Übrigens, die Szene von Riker im Star Trek Picard Trailer beim Kochen, erinnert doch auch sehr stark an Kirk in ST7 im Nexus…so, jetzt höre ich damit auf, sonst springe ich von einer Szene zur Nächsten.

    Ich freu mich voll! …auch das Whoopi scheinbar wieder kommt. Ein Wiedersehen mit den anderen Captains der Zeitlinie, vor allem aber Avery Brooks, wäre eine großartiges Geschenk (Träume gehen tatsächlich auch mal in Erfüllung, verrückt)….btw. ich fühle mich gerade an die Folge aus DS9 erinnert, als Jake Sisko in der Zukunft Schriftsteller ist und sein Vater alle paar Jahre auftaucht…misst, ich mache es schon wieder.

    Ach das ist doch toll…ich habe wieder richtig Lust, mir sämtliche Staffeln und Filme anzuschauen (bis auf die Chris-Pine-Filme).

    Endlich, endlich, endlich wird die Geschichte der Föderation weiter erzählt. Das ist der richtige Weg! Solange es einen Picard gibt, solange gibt es einen Funken Hoffnung in der Welt.

    PS: Wer zieht heute noch an seinem T-Shirt/Pullover/Hemd, so wie es Captain Picard immer vollzog. Müsst Ihr auch immer Schmunzeln, wenn Ihr das macht?
    @Björn Sülter: Sag doch mal dem Benjamin Stöwe, der soll das im Frühstücksfernsehen machen:-).

    Grüße

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