Planet Trek fm#038: Surfen auf der Euphoriewelle (mit kleinen Kröten)

Heute geht es bei Planet Trek fm um Maps and Legends, die zweite Episode der neuen Serie Star Trek: Picard.

In Nummer #38 plaudert Björn Sülter mit dem Autor Christian Humberg sowie Co-Pilot Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart über Picard Versuche, ein Schiff zu bekommen sowie die Vorgänge hinter den Kulissen und auf dem Borg-Kubus. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Erneut ist der Schriftsteller und Übersetzer Christian Humberg mit von der Partie. Gemeinsam mit Bernd Perplies schuf er die Romantrilogie Star Trek – Prometheus – und war somit der erste Autor, der mit Hollywoods Segen Star Trek für den nicht-amerikanischen Markt schreiben durfte. Die US-Ausgabe der Romane erscheint in diesem November. Außerdem verfasste er viele preisgekrönte nerdige Lach- und Sachbücher, darunter das Erfolgsbuch Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Fandom, das Universum und den ganzen Rest, übersetzte weit über 30 Romane, Spiele und Comics zu Gene Roddenberrys Universum, betreute jahrelang den Star Trek – Communicator und schrieb schon für StarTrek.com, die Geek!, die SpaceView sowie für das offizielle Star Trek-Magazin. Aktuell findet man seine Szenekolumnen alle 14 Tage auf toronline.de und seine zahlreichen phantastischen Kinderbücher wie die Reihen Drachengasse 13 und Sagenhaft Eifel! überall im Buchhandel. Lesungstermine und mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Spitznamen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 4.Februar 2020
Teilnehmer: Björn Sülter, Christian Humberg & Moritz Wolfart
Lauflänge: 75 Minuten

6 Gedanken zu „Planet Trek fm#038: Surfen auf der Euphoriewelle (mit kleinen Kröten)

  1. Warum heißt die Folge „Maps and Legends“?
    Legends, verstehe ich ja noch (Picard, Zhad Vash) aber was ist die Karte, worin besteht diese?
    Im Anfang eines Abenteuers? Aber das beginnt hier ja nicht wirklich, sie finden in dieser Folge auch nur den Hinweis darauf dass Soji nicht auf der Erde ist – wie überraschend.
    Ich brauche Hilfe – sonst werde ich noch wahnsinnig 🙂

  2. Hi,

    ich hab einen kleinen Verbesserungsvorschläg zum Podcast. Die Grundlautstärke ist ein wenig zu leise und sollte einwenig angehoben werde. 😉

    Nun einige Gedanken zu Star Trek: Picard:

    Picard hatte in der Vergangenheit schon als „einsamer Wolf“ gehandelt. Ich sage nur die Kinofilme.

    Bezüglich der Darstellung der Föderation und Sternenflotte muss man sagen das diese schon zu Zeiten von TNG und DS9 nicht immer ihren idealen gerecht geworden sind.
    Jedes mal wenn bei TNG Admiral Nechayev aufgetaucht ist, wurden diese ideale immer zurechtgebogen.
    Anderes Beispiel: DS9. Es war der Sternenflottengeheimdienst (nicht Sektion 31) der Odo mit einer Krankheit infiziert hat um die Gründer auszulöschen (Völkermord).

    Der Dominion-Krieg (hohe Verluste, besetzte Planeten, Angriff auf das Sternenflottenhauptquartier) hat bis zu Zeiten von Star Trek: Picard seine Spuren hinterlassen.

    Das erklärt mir zumindest die derzeitige politische Stimmung in der Föderation bzw. Sternenflotte und ihre Handlungen.

  3. Danke für den Podcast 🙂
    Ich denke Picards Haltung gegenüber Androiden hat sich nicht geändert. Man sieht auch seine differenzierte und wertschätzende Haltung in einer Unterhaltung mit Dash, als sie sich schockiert abfällig über Androiden äußert. Die Frage ist, in wie Fern Picard Einfluss und Macht genug hatte, die Pläne der Sternenflotte bzw. deren Umsetzung zu verhindern. Ich habe die Entwicklung in TNG so verstanden, dass man lediglich Data diese Rechte zuspricht, nicht generell. Man sieht ja auch, wie zweifelhaft mit dem Urteil umgegangen wird, da ihm ja das Recht der Fortpflanzung abgesprochen wird. Man hatte wieder versucht Andrioden für Forschungszwecke zu rekurieren und auch Lal keinerlei Rechte zugesprochen. Daher denke ich, dass sich die Haltung und die Pläne innerhalb der Sternenflotte nie wirklich geändert haben.
    Raffi Musiker ist doch wegen Picard aus der Sternenflotte geflogen, da sie mit ihm eine nicht autorisierte Mission beging – vl ist dieses Verhalten auch Teil des Picard-Sternenflotten Zerwürfnis. Seien wir doch ehrlich: wäre Picard nicht zur Stenrenflotte geganen…hätten alle geschrien: FAIL! Wieso lassen sie ihn nicht erst mit der Sternenflotte reden, das wäre der erste und sinnvollste Weg trotz allem.
    Ich finde es auf Grund der Ereignisse aus Gestern, Heute, Morgen sehr nachvollziehbar, dass er seine Weggefährten nicht nochmal in quasi das selbe Szenario mit reinzieht und ihre Leben riskiert – zumal die Gefahr für die Galxis im Vergleich zur Geschichte aus dem Serienfinale doch geringer ist. Hinzu kommt der Tod von Data – das könnte seine Meinung stark beeinflussen, im Sinne von: nicht noch einen Freund, der bereit ist für mich zu sterben, in potenzielle Gefahr zu bringen.
    Ich hatte es so verstanden, dass Commodore Ohoh mutmaßt, dass Picard etwas von den Zhad Dings weiß. Zwar habe Admiralin Clancy nichts davon gesagt, aber sie geht davon aus, dass Picard Kenntnis von dieser Organisation habe. Apropos Clancy, ich fande diese Unterhaltung neben dem oben erwähnten Aspekt sehr gut, da sie uns vor Augen führt, dass wir keine böse Sternenflotte haben, sondern dass ernst zunehmenden realpolitische Überlegungen hinter den Handlungen stecken.

    Betse Grüße Poisoned One

    Sind wir gespannt auf morgen und auf den 12 Februar, wenn der Roman erscheint 🙂

    1. Zu euren Borgspekulationen: Die Arbeiten auf dem Borgkubus rufen das Kollektiv. Im Prinzip wird dann die Handlung von Destiny angepasst umgestetzt. Statt einer Superrrasse retten die Andrioden den Tag – unter Picards Hilfe kriegen sie sozusagen die Chance, sich der Galaxis zu beweisen. Picard zeigt damit allen…Toleranz, Verständnis, offene Arme, Respekt etc. sind elementar und zukünftig sind ein für alle Mal Androiden (im Sinne Datas) als Lebewesen akzeptiert und gleichberechtigt 🙂

  4. Hallo
    Ich habe Euren Podcast so gern, dass ich sogar ab und zu ein «Relisten» mache. An der gleichen Stelle würde ich gern was einwenden.
    Ich kann mich täuschen, aber ich würde behaupten, dass in verschiedenen Folgen „echte“ Nahrung gegenüber replizierter Nahrung besser oder höherwertiger bewertet wurde (abgesehen von Rikers «Omelette» oder Neelix whatever, was wohl an den exotischen Zutaten lag). Deshalb kann ich es durchaus nachvollziehen, dass Picard echten Earl Grey, wenn auch in Teebeutel, gegenüber repliziertem bevorzugt. Ja, noch stilvoller wäre wohl, wenn er ihn mit losem Tee zubereitet hätte. Weil er seinem Gast eine Auswahl an verschiedenen Tees offerieren wollte, kann ich es auch nachvollziehen, dass er nicht alle Teesorten lose zur Verfügung hat.
    Nun ja. Jetzt ist er ja wieder im All und kann replizierten Earl Grey geniessen. Es sei denn, er hat ne Packung Teebeutel mitgenommen :-). In dem Alter, würde ich ihm das auch zutrauen.
    Ich freu mich schon auf die nächste Besprechung.
    Liebe Grüsse aus Bern
    Roger

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