Planet Trek fm#044: Star Trek: Picard 1.07: Psychologie & Pornos auf dem Palliativplaneten

Heute geht es bei Planet Trek fm um Nepenthe, die siebte Episode der neuen Serie Star Trek: Picard.

In Nummer #44 dreht sich alles um das große Wiedersehen mit Troi & Riker, aber auch um die Geschehnisse auf dem Kubus und der La Sirena. Björn Sülter spricht mit dem Autor und Übersetzer Christian Humberg sowie Co-Pilot Moritz „Darmok auf dem Ozean“ Wolfart über alles, was Trekkies sich fragen. Dass dabei neben vielen Fakten auch der Humor nicht zu kurz kommt, gehört bei Planet Trek fm zum guten Ton.

Erneut ist der Schriftsteller und Übersetzer Christian Humberg mit von der Partie. Gemeinsam mit Bernd Perplies schuf er die Romantrilogie Star Trek – Prometheus – und war somit der erste Autor, der mit Hollywoods Segen Star Trek für den nicht-amerikanischen Markt schreiben durfte. Die US-Ausgabe der Romane erscheint in diesem November. Außerdem verfasste er viele preisgekrönte nerdige Lach- und Sachbücher, darunter das Erfolgsbuch Geek Pray Love – Ein praktischer Leitfaden für das Fandom, das Universum und den ganzen Rest, übersetzte weit über 30 Romane, Spiele und Comics zu Gene Roddenberrys Universum, betreute jahrelang den Star Trek – Communicator und schrieb schon für StarTrek.com, die Geek!, die SpaceView sowie für das offizielle Star Trek-Magazin. Aktuell findet man seine Szenekolumnen alle 14 Tage auf toronline.de und seine zahlreichen phantastischen Kinderbücher wie die Reihen Drachengasse 13 und Sagenhaft Eifel! überall im Buchhandel. Lesungstermine und mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage.

Moritz Wolfart zählt schon zum Inventar und ist zu einer Art Co-Pilot geworden. Seine erste große Liebe lernte er mit acht Jahren kennen und sie hieß Enterprise, obwohl er sie nicht einmal sehen konnte! Aufgrund seiner Blindheit hat er einen vollkommen anderen Zugang zu Star Trek gefunden, als Sehende. Spricht man jedoch mit ihm über das Franchise, stellt man schnell fest: Sein Erleben ist nicht minder umfänglich, als das seiner sehenden Kollegen. Übrigens entstand seine Trek-Leidenschaft sehr zum Missfallen seiner Mutter. Aber nach einer verhältnismäßig kleinen Familienkrise setzte sich sein Vater mit dem Argument durch, dass diese dialoglastige TV-Unterhaltung für ihn interessanter sei, als das übliche Kinderprogramm. Und dafür ist Moritz Wolfart ihm heute noch zutiefst dankbar! Inzwischen kennt er natürlich alle Episoden und Filme und wurde über die letzten zwanzig Jahre zu einem der aktivsten Community-Mitglieder in Sachen Star Trek. Dieser Mann kennt sein Star Trek. Unter seinem markanten Spitznamen Darmok auf dem Ozean ist er sicher auch vielen Fans ein Begriff.

Veröffentlichung: 11. März 2020
Teilnehmer: Björn Sülter, Christian Humberg & Moritz Wolfart
Lauflänge: 77 Minuten

5 Gedanken zu „Planet Trek fm#044: Star Trek: Picard 1.07: Psychologie & Pornos auf dem Palliativplaneten

  1. Nach dieser Episode denke ich:

    – wir sehen Riker nochmal wieder beim großen Finale. Zu deutlich sein Satz bzgl. der Starfleet-Reserve, das schon etwas großes passieren müsse, damit er reaktiviert wird. Das im Zusammenhang mit Hughs Äußerung bzgl. der Macht, die im Borgkubus ruht, und dem Gespräch am Esstisch, als gesagt wurde, dass Picard wohl doch Starfleet kontaktieren sollte (ich vermute, dies hat er offscreen auch gemacht) lässt ein Eingreifen der Flotte am Serienende wahrscheinlich werden.

    – Commodore Oh: Vermute mehr und mehr ein „Spieglein, Spieglein“. Das erklärt die Sonnenbrille, den erzwungenen (!) Mindmeld, und die dort gezeigten Bilder – die dann kein Vision aus der Zukunft sind sondern Erinnerungen an etwas, was im Spiegeluniversum bereits passiert ist.

    1. Dass wir Riker (in Uniform) wiedersehen werden, denke ich auch. Nachdem der romulanische Kampf-Jüngling per Knopfdruck 7of9 (wen sonst?) zum Borgwürfel ruft, um irgendwas in der Königinnenstube des Kubusses zu aktivieren, nehme ich an, dass Seven zu einer Borgqueen mutiert. Commodore Oh ist nicht nur Teil der „Spieglein, Spieglein-Truppe“, sondern auch Teil des neu-aufgetauchten „Meta“-Geheimdienstes der Romulaner, der seinerseits auch dem Spiegeluniversum entstammt. *tuch-wieder-über-die-glaskugel-leg

  2. Habt Ihr eigentlich ein Phrasenschwein für jedesmal wenn jemand sagt „Weil es halt im Drehbuch steht“, oder „das ist halt Fehrnsehen da muss das so sein“ oder auch „das wissen wir nicht wie es dazu kommt“ ?
    Ich kann dieses sich aus Fan Sicht Wege die zu dem Ziel (also der Episode) führen zurechtspinnen sehr gut nachvollziehen. Leider hab ich wirklich oftmal die Befürchtung dass Ihr drei euch da deutlich mehr Gedanken macht als die Urheber dieser Serie. Die oftmal nach dem Motto zu handeln scheinen, „der Fan wird sich schon was gutes dazu denken, und wenn es stört, der ist eh ein Nörgler“
    Wirklich nett auch zu hören wie unterschiedlich Fanservice Leute gefangen nehmen kann oder halt auch eher kalt lässt. Und einige Details wären mir ohne euren Podcast wohl echt entgangen (Stichwort Gartenschuhmode 20 Jahre nach TNG)

  3. „Thad-Geschichte“: Man will damit zeigen, dass der Bann der Androiden SCHLECHT ist und geändert werden muss. Überspitzt ausgedrückt ist der Bann „böse“, dies will man mit dieser Holzhammermethode zeigen. Das ist der handlungsbezogene Grund für die Geschichte.

  4. Hallo und ich möchte auch mein Senf dazu geben, und nicht nur zu Mo ;).

    Hat mir gut gefallen der Podcast und die Folge, war unterm Strich die beste Folge bisher, aber leider empfand ich auch nicht alles rund an der Story.
    Ich finde es ganz gut, wenn die Leute im Podcast gerade die unverständlichen Sachen besser beleuchten, gerade weil der normale Zuhörer häufiger Fragezeichen sieht, gerade wenn Björn dann immer wieder bremst, Nein Moritz, mach doch nicht so ein Fass auf ;).
    Ich verstehe wenn ihr unparteiisch wirken wollt, aber wenn die Macher uns in der Serie gewisse Sachen nicht zeigen oder sagen, ist es schlechtes Story telling, da kann man spekulieren, vielleicht ist es ja Offscreen passiert, aber die Macher der Serie sind dafür verantwortlich, dem Zuschauer dies auch plausibel zu zeigen mMn.
    Die Showrunner wollen doch neue Zuschauer generieren, wie soll ein Zuschauer der noch nie ST sah, diese zusammenhänge überhaupt verstehen können, in dem Punkt hat Björn recht, warum versucht man dann überhaupt die Story mit Rikers Sohn zu etablieren, wenn einem das nicht vernünftig erläutert wird?
    Ich bin grosser Fan von Moritz und seiner kritischen Sichtweise und seinem Grummeln, als bringt ihn ruhig häufiger zum Seufzen, make my Day ;).
    Habt ihr schon dran gedacht bei You Tube dieses Format mit Bild zu realisieren?
    Macht weiter so, grüße Heuli…

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